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14.02.2008
AStA mit al Beteiligung nimmt Arbeit auf.
Am Dienstag Abend wurde an der Ruhr-Univers ität Bochum ein neuer AStA gewählt. Dieser löst den (...) » mehr
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AStA mit al Beteiligung nimmt Arbeit auf.
Am Dienstag Abend wurde an der Ruhr-Universität Bochum ein neuer AStA gewählt. Dieser löst den bisherigen AStA ab, der ein immenses Haushaltloch hinterlässt. Der neue AStA um den Vorsitzenden Sven Ellmers übernahm bereits am folgenden Tag die Amtsgeschäfte.
*PRESSEMITTEILUNG DES ASTA*
Mit deutlicher Mehrheit wurde Sven Ellmers von der Linken Liste (LiLi) zum neuen AStA-Vorsitzenden gewählt (26 von 35 Stimmen). Er steht einer Koalition aus Linker Liste, alternativer liste (al), Grüner Hochschulgruppe (GHG) und der Liste Schöner Wohnen in Bochum (SWIB) vor. Neuer Finanzreferent ist Christian Wolf (al). Die Wahl zum Studierendenparlament vor zwei Wochen ergab eine deutliche Abwahl der bisherigen Koalition aus Jusos, Liberaler Hochschulgruppe (LHG) und RCDS (Ring christlich-demokratischer Studenten). Diese drei Listen errangen zusammen nur noch 11 der 35 Sitze im Parlament.
Der bisherige AStA hat das letzte Haushaltsjahr durch die Organisation einer Mensa-Party sowie Umsatzeinbußen bei der Druckerei und der Kopierzentrale mit einem Verlust in sechsstelliger Höhe abgeschlossen. Wichtige studentische Belange wurden hingegen vernachlässigt.
Bereits gestern wurde eine Übergabe der Räumlichkeiten des AStA durchgeführt und ein weiterer folgenschwerer Fehler der Vorgänger aufgedeckt: Der Beitrag für das VRR-Semesterticket wurde nicht in der erforderlichen Höhe in das Studierendenparlament eingebracht, sondern um 3,26 Euro zu niedrig angesetzt. Laut Christian Wolf fehlen damit rund 100.000 Euro, die der AStA an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr weiterleiten muss. ?Momentan prüfen wir in Absprache mit der Universitätsverwaltung und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, wie dieser fatale Fehler behoben werden kann, ohne die Zahlungsfähigkeit der Studierendenschaft zu gefährden?, so Sven Ellmers.
Der sich neu konstituierende AStA wird in den nächsten Tagen zunächst einmal die Hinterlassenschaften der Vorgänger-Koalition ordnen und den Studierenden neben einem breiten Serviceangebot und der Unterstützung studentischer Initiativen schnellstmöglich auch einen Plan zur Konsolidierung des Haushalts präsentieren.
Die alternative liste wird in den Referaten Hochschul- und Bildungspolitik, Service und Sport, Kultur und Wohnen, Grund- und Freiheitsrechte, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sowie Ökologie, Frieden und Verkehr vertreten sein.





