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12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung&nb sp;(...) » mehr
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24.02.2011
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01.02.2011
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Audimax geräumt - Proteste gehen weiter
Am Dienstag Morgen um 4:45 erreichten einige Hunderschaften der Polizei den Bochumer Campus. Schon zwanzig Minuten später war das Audimax umstellt und den BesetzerInnen, kaum wach geworden, mussten das Gebäude verlassen.
Dass das Rektorat nicht besonders glücklich war, dass das Audimax von anderen Interessensgruppen ebenfalls als repräsentatives Gebäude genutzt wird, war abzusehen. Bis zur Räumung selbst war allerdings keine Aufforderung zum Verlassen des Gebäudes an die BesetzerInnen ergangen.
Begründung offenbar erfunden
Die Räumung wirkt noch merkwürdiger, wenn man berücksichtigt, dass das Rektorat die Proben und Konzerte der Bochumer Symphoniker als Grund angegeben hat. Diese zeigen sich nämlich äusserst solidarisch mit den Bildungsstreikenden. Für das Konzert am Donnerstag wurden den AktivistInnen neben der Gelegenheit, Infomaterial an die KonzertbesucherInnen zu verteilen, 200 Freikarten versprochen. Darüber hinaus sind sich Symphoniker und AktivistInnen sicher, dass die Konzerte durchaus auch in einem besetzten Gebäude hätten stattfinden können. So werden die gemeinsamen Probleme von Bildung und Kultur noch einmal unterstrichen und die Räumungsargumentation des Rektorats erleidet Schiffbruch.
Proteste gehen weiter
Die BildungsaktivistInnen an der RUB lassen sich von der Räumung nicht beeindrucken. Eine Demonstration von 500 Menschen zog aus Solidarität mit den geräumten Studierenden am Dienstag in die Bochumer Innenstadt und machte dort auf die Probleme an der Uni aufmerksam. Das Bildungsstreikplenum trifft sich nun vorerst wieder im AStA täglich um 18 Uhr um das weitere vorgehen zu beraten und auch die al wird die Proteste weiterhin unterstützen.





