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Die alternative liste
Das offensichtlichste Thema des amtierenden AStA ist der Widerstand gegen die allgemeinen Studiengebühren. Aber auch in vielen anderen Bereichen sind wir aktiv.
Es ist mehr als deutlich geworden, dass die Schwarz/Gelbe Landesregierung alles unternommen hat, um den Studiengebührenkonflikt an die Hochschulen zu tragen. So bestimmten das Hochschulfinanzierungsgerechtigkeitsgesetz und das Ringen um die vom Senat der Ruhr Universität verabschiedete Studiengebührensatzung unsere Tätigkeiten. Zum Glück gibt es einen sehr aktiven AStA, der durch die Organisation von Protesten, aktive Lobbyarbeit in der Verwaltung der Ruhr Uni und ein massives Beratungsangebot die Interessen der Studierenden zu diesem Thema vertritt.
Gebührenboykott
Unabhängig von Parteizugehörigkeiten werden wir alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, um gegen die gerade eingeführten allgemeinen Studiengebühren anzugehen. Dazu gehören für uns neben den Protesten auch die Sammelklagen, die in Zusammenarbeit mit den anderen ASten in NRW angestrebt werden, sowie der Boykott der Gebühren, bei dem zum Sommersemester alle Studierenden aufgerufen sind, ihre Gebühren nicht an die Uni, sondern auf ein Treuhandkonto zu überweisen.
Wir wollen nicht, dass die Universität sich darauf beschränkt, möglichst schnell möglichst viel „Humankapital“ für den Arbeitsmarkt herzustellen. Uns ist es wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, sich entsprechend ihrer eigenen Interessen zu bilden und zu engagieren. Deswegen haben wir uns mit vielen Aktiven am Protestkomitee gegen Studiengebühren beteiligt und versucht, unsere Vorstellung einer Universität als einen Ort zu vermitteln, an dem gleichzeitig gelernt und gelebt wird. Es kann nicht sein, dass sich nur junge Menschen aus finanziell begünstigten Elternhäusern ein Studium leisten können. Bildung muss ein Grundrecht für alle sein, dafür werden wir weiterhin streiten!
Jede Stimme zählt
Wie jedes Jahr finden Ende Januar die Wahlen zum Studierendenparlament an der Ruhr-Uni statt. Mit eurer Stimme nehmt ihr direkt Einfluss auf die Zusammensetzung bzw. die Mehrheitsverhältnisse in diesem Parlament, das den Allgemeinen Studierendenausschuss, kurz AStA, wählt. Erstmals im Jahr 1999 als kleine Liste zur Wahl angetreten, sind wir nun schon seit vier Jahren die stärkste hochschulpolitische Liste an der Ruhr-Uni. In den vergangenen Jahren war die al, wie auch in diesem Jahr, mehrfach am AStA beteiligt. Darüber hinaus haben wir enge Kontakte zu vielen Aktiven in Fachschaften und unabhängigen Initiativen, an der Uni sowie in der Stadt.
Engagement
Gleichzeitig müssen die vielen unabhängigen und ehrenamtlichen Initiativen an der Ruhr-Uni weiter gefördert werden. Vielen Gruppen fehlt immer noch die nötige Infrastruktur, um ihre Arbeit konsequent erledigen zu können - hier muss noch viel geschehen. Wir verstehen unsere Arbeit im AStA als Dienst für die Studierendenschaft. Das gilt für kritische politische Gruppen genauso wie für die vielen Aktiven in der Campuskultur: Eine lebendige Universität lebt davon, dass sie ihren Mitgliedern Raum zur Entfaltung gewährt.
Auch im Kulturbereich ist der AStA im letzten Jahr aktiv gewesen. Im KulturCafé des AStA, wo aktive und engagierte Studis mit anderen Kultur machen oder über Politik diskutieren können, fanden mehrere Filmabende, wie die South Park Entweih-Nacht am 20. Dezember statt. Außerhalb des Kulturcafes haben wir beispielsweise das Sommerfest der Ruhr-Uni mit geplant und gestaltet.
Ökologisches Handeln und die Nutzung von regenerativen Energien an der Uni sind wichtige Elemente der Arbeit des AStA-Referates für Ökologie, Wohnen und Verkehr. Wir waren im letzten Jahr federführend bei den Verhandlungen für das NRW-weit gültige Semesterticket dabei und bleiben am Ball.
Wählen gehen!
Vom 29.1.-2.2. könnt ihr eure Stimme für das neue Studierendenparlament abgeben. Ein Kreuz bei der alternativen liste garantiert euch, dass im AStA weiterhin studentische Alternativen für die Uni aufgezeigt und realisiert werden. Nicht wählen heißt: Die Zukunft der Studierenden denjenigen zu überlassen, die sie Schritt für Schritt demontieren. Mehr Informationen findet ihr unter www.al-bochum.net





