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Kurz und bündig 002

PDF - 592.5 kB

Unsere Statements zur Situation der studentischen Hilfskräfte, dem Klimasschutz an der RUB, zur Gleichstellung und unser Konzept zur Organisation des AStA.

Arbeiten an der RUB

Die Vorteile einer studentischen Hilfskraftstelle liegen auf der Hand: Man bekommt Einblick in den Wissenschaftsbetrieb. Nur wiegt das die Probleme der Hilfskräfte nicht auf. Sie arbeiten häufig mehr als das Doppelte der vergüteten Stunden und teilen sich zu viert oder fünft ein Büro mit nur einem PC. Dabei erhalten sie gerade mal 8,02€ pro Stunde, an Fachhochschulen sogar nur 5,35 €. Seit über zehn Jahren gab es für sie keine Tariferhöhung mehr. Die Verträge werden oft nur in Halbjahresintervallen verlängert. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel. Wir wollen im AStA ein Anlaufpunkt für alle studentischen Hilfskräfte sein, die mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden sind. Wir werden uns für euch stark machen und zusammen mit dem Personalrat der RUB, den jeweiligen Fachschaften und den Fakultäten Wege finden, um die Probleme zu lösen. Mittelfristig wird es unser Ziel sein, einen "studentischen Personalrat" zu etablieren, um eure Interessen stark und solidarisch vertreten zu können.

Klimaschutz an der RUB

41.000 Tonnen CO2, etwa das Volumen von 16.500 Haushalten, produziert die RUB durch ihren jährlichen Energieverbrauch. Angesichts des Klimawandels ist dies unverantwortlich, denn es gibt enorme Einsparpotenziale. Jeder, der in dieser Uni mal in der Nähe einer Seminarraumtür gesessen hat, weiß, dass die Isolierung schlecht ist. Und obwohl ein Großteil der Seminarräume und Hörsäle in den Ferien unbenutzt ist, wird alles durchgängig beheizt. Mit einer umfassenden Rundumsanierung könnten jedes Jahr bis zu 50% Heizkosten eingespart und viele Tonnen CO2-Emissionen verhindert werden. Ist euch übrigens mal die nächtliche Komplettbeleuchtung der Uni aufgefallen? Das Argument der Verwaltung, durch Beleuchtung nachts arbeitende Menschen ein Sicherheitsgefühl zu geben und Diebstahl einzudämmen, leuchtet zwar ein. Nur geht dies auch mittels Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren. Hier sind Investitionen nötig, für die wir uns sowohl bei der Verwaltung als auch bei der Landesregierung einsetzen werden.

Geschlechtergerechte RUB

In Absprache und in Zusammenarbeit mit den für Gleichstellungsfragen zuständigen Stellen, dem Gleichstellungsbüro, FrauenLesben-Referat und den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten:

Erstellung eines AStA-Gleichstellungsplans, Angebot eines Workshop „Gendertraining“ für alle in Gremien arbeitenden Studierenden, Einsatz für die Erstellung der 2005 im Ruhr-Uni Rahmenplan zur Gleichstellung festgeschriebenen Richtlinie gegen sexuelle Diskriminierung, AStA-Kampagne gegen sexuelle Belästigung, Durchsetzung des Verbots von sexistischer Werbung, Einsatz für die geschlechtergerechte Gestaltung des Campus im Zuge der kommenden Campussanierung, z.B. Angsträume wie die Tiefgarage hell und übersichtlich umgestalten, Selbstverteidigungskurse für Frauen tagsüber und von Frauen geleitet anbieten, Ferienbetreuung für Kinder von Studierenden einrichten, Weitergehende Finanzierung der Betreuungs- und Förderungseinrichtungen an der RUB, u.a. Unizwerge, Spielraum e.V., etc.

AStA 2.0

Ob Blog, Wiki oder Socialnetworking a la StudiVZ, Youtube oder Myspace. Das Internet entwickelt sich unter dem Kürzel Web2.0 immer mehr zur Plattform mit reichhaltigen Entfaltungsmöglichkeiten jedes Einzelnen. Und jedeR Einzelne gibt allen Mitmachenden die Möglichkeit, etwas mehr über sich zu erfahren und aus dem eigenen Erfahrungs- und Wissenschatz zu lernen. Als basisdemokratische Liste erfreut uns dieses Phänomen und wir wollen den Versuch wagen, die technische Möglichkeit des Internet auf die alltägliche zwischenmenschliche Struktur der Studierendenschaft zu übertragen. Unsere Idee des AStA2.0 gibt euch die Möglichkeit etwas mehr über die Struktur eines AStAs zu erfahren. Um jedes unserer Referate soll eine Arbeitsgruppe aufgebaut werden. JedeR kann daran teilnehmen und Ideen einbringen. Die Arbeitsgruppe trifft sich einmal die Woche, berät die ReferentInnen in ihrer Arbeit und gibt neue Impulse. So bekommt jedeR Einblick in den laufenden AStA-Betrieb und jedeR kann unsere Arbeit im AStA (kritisch) begleiten.

Listentreffen

Die alternative liste trifft sich momentan dienstags um 18.00 Uhr im AStA-Flur, um danach in eine passende Räumlichkeit zu wechseln.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt!

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