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12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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Zum Neubau GD-Gebäude
Die alternative Liste setzt sich für euch im AStA dafür ein, dass das GD-Gebäude studierendenfreundlich, ökologisch und schnell gebaut wird. Denn 2013 werden durch den doppelten Abiturjahrgang nicht nur mehr Studienanfänger_innen erwartet, auch die längst überfällige Campussanierung muss vorankommen. Nach langen Gesprächen gibt es jetzt einen Kompromiss.
Im AStA haben wir für euch an einem Kompromiss mitgearbeitet, der verhindert, dass weiterhin Fläche auf dem Campus versiegelt wird, die nicht versiegelt werden muss. Die ursprünglichen Pläne der Universitätsverwaltung sahen vor, den Wald neben GC für den Neubau komplett abzuholzen und ihn nicht zu ersetzen. In vielen Gesprächen mit der Unileitung konnten wir erreichen, dass das GD-Gebäude jetzt näher an GC steht und höher gebaut wird, damit vom Wald noch etwas übrig bleibt. Außerdem muss die UV den abgeholzten Wald an anderen Stellen ersetzen. Um zu verhindern, dass die Universitätsverwaltung in ein paar Jahrzehnten noch einmal auf die Idee kommt Wald abholzen zu wollen, soll die Bebauungsgrenze direkt hinter GD gezogen werden.
Flächenversiegelung? Nein Danke!
Der Neubau GD ist, wie das schon eingeweihte neue ID, nur ein kleiner Teil im Puzzle des sog. „Masterplan Campusmodernisierung“. In den nächsten Jahrzehnten sollen nicht nur alle bestehenden Gebäude kernsaniert werden, es sollen auch neue entstehen. Wo aber z.B. ein Kindergarten Sinn macht, ist ein Tagungshotel mehr als überflüssig. Dieses wollte das Rektorat gerne südlich der G-Reihe bauen und noch mehr Fläche versiegeln. Das muss nicht sein, denn es gibt auf dem Campus mehr als genug versiegelte Fläche: Das Parkhaus West ist mehr eine Gefahr für abgestellte Fahrzeuge, als es Nutzen bringt. Das Rektorat hätte schon vor Jahren, als die Campussanierung geplant wurde, an das Parkhaus denken können, da schon damals klar war, dass es in der G-Reihe ein neues Gebäude geben müsste. Jetzt will natürlich keiner was gewusst haben damals. Damit ihr uns nicht falsch versteht: Weder wir, noch der AStA wollten bestehende Parkplätze für den Neubau platt machen. Eine sinnvolle Alternative zu einem abgeholzten Wald wäre es, das GD dort hinzubauen, wo jetzt das Parkhaus West steht und unterirdisch ein Parkhaus zu bauen. Das dauert allerdings mehr als zwei Jahre und ist somit dank des (wieder einmal) schlafenden Rektorats vom Tisch.
Es gibt noch viel zu tun
Der jetzt gefundene Kompromiss ist aber noch lange nicht das Ende vom Lied. Der „Masterplan Campusmodernisierung“ muss in mehr als einer Hinsicht kritisch hinterfragt werden. Informationen dazu findet ihr bald in unserem „FAQ Campusmodernisierung“. Bis dahin setzen wir uns auch dafür ein, dass die neuen Gebäude barrierefrei (um)gestaltet werden. Leider wurde im neuen ID schon viel falsch gemacht: Die Misere fängt bei den auf letzter Strecke behindertenunfreundlichen Treppen an und hört erst bei einem winzigen Arbeitsplatz pro Hörsaal auf. Mehr dazu in der bsz #850 . Auch stellt sich die Frage, wie der Verkehr zur und an der RUB funktionieren soll, wenn der doppelte Abiturjahrgang einmal da ist.





