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09.06.2011
12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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08.06.2011
Den Untergang als Chance begreifen!
12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung&nb sp;(...) » mehr
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08.03.2011
Genug erholt, es gibt noch viel zu tun!
Vor etwa zwei Wochen hat die Landesregier ung nun die Abschaffung der Studiengebüh ren (...) » mehr
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Hochschulpolitik
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24.02.2011
Ende der Studiengebühren beschlossen!
Nach monatelangem Gezerre hat es die Minderheitsr egierung mit einigen Stimmen aus der (...) » mehr
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01.02.2011
al weiterhin im StuPa vertreten
Die Urnen sind ausgezählt und die vorläufigen Ergebnisse stehen fest. Auch wieder dabei im (...) » mehr
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Gemeinsam gegen Arbeitszeitverlängerung und Studiengebühren
Die Situation an den Hochschulen wird sowohl für die Beschäftigten als auch die Studierenden immer prekärer: Um weitere Arbeitsplätze abbauen zu können, fordern die Arbeitgeber Arbeitszeitverlängerung und Lohnverzicht von den Beschäftigten. Gleichzeitig will sich das Land aus der Hochschulfinanzierung zurückziehen und drängt die Universitäten zur Einführung von Studiengebühren. Mit dem so genannten „Hochschulfreiheitsgesetz“ plant die NRW-Landesregierung den Großangriff auf die hochschulinterne Mitbestimmung und Flächentarifverträge. Es droht eine umfassende Privatisierung der Hochschullandschaft. Das alles sind Attacken, von denen Studierende und Beschäftigte gleichermaßen betroffen sind.
In Frankreich haben massive elfwöchige Proteste von Arbeitenden und Studierenden das Gesetz zur Aushebelung des Kündigungsschutzes vorerst gekippt. In Deutschland befindet sich die gemeinsame Interessensvertretung noch in der Aufbauphase. In Bochum haben sich jetzt die studentischen Gruppen und die VertreterInnen der Arbeitenden an der Hochschule zusammengetan, um gemeinsam ein Zeichen gegen Bildungs- und Sozialabbau zu setzen. Mit der Demonstration machen wir deutlich: Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen.
Dass gerade jetzt ein Bündnis aus Arbeitenden und Studierenden entsteht, ist kein Zufall. Durch die Gleichzeitigkeit der Debatten um Arbeitszeitverlängerung und Studiengebühren wird klar: Beides sind Seiten derselben Medallie. Immer wieder wird auf die desolate Kassenlage hingewiesen. Nicht erklärt wird, warum die Kassen leer sind und weshalb wir für eine verfehlte Steuerpolitik zur Kasse gebeten werden sollen – während Unternehmen und große Einkommen weiter entlastet werden. Deshalb kämpfen wir gemeinsam für die Beibehaltung der 38,5-Stunden- Woche, für volles Urlaubs- und Weihnachtsgeld, für die Übernahme des „Tarifvertrags öffentlicher Dienst“ und gegen die Einführung von Studiengebühren.
Am Donnerstag, den 27. April wird der Senat der Ruhr-Universität sich mit der Frage beschäftigen, ob an der RUB Studiengebühren von bis zu 1000 Euro jährlich erhoben werden sollen. Das würde für viele Studierende fatale Folgen haben. Viele würden gezwungen sein, ihr Studium abzubrechen, SchülerInnen würden von der Aufnahme abgeschreckt. Gemeinsam fordern wir ein klares „Nein“ für die Einführung von Gebühren vor Ort. Sie lösen nicht die finanziellen Probleme der Hochschulen, sondern führen zu mehr sozialer Selektion im Bildungsbereich.
Eine grundlegend bessere öffentliche Finanzierung der Hochschulen ist unumgänglich! Für gerechte Tarifverträge und für eine gebührenfreie Ruhr-Universität!
Mi, 19. April Treffpunkt zur Demonstration: 10 Uhr Forumsplatz Ruhr-Universität (vor Audimax)
weitere Termine:
Di, 18. April Forumsdiskussion und Kundgebung: „Von Frankreich lernen?!“ mit VertreterInnen der Studierenden, der Gewerkschaft und der französischen Protest- und Streikbewegung 12.00 Uhr, Forumsplatz Ruhr-Uni (vor Audimax)
Do, 27. April Öffentliche Sitzung des Senats RUB mit der Entscheidung über die Einführung von Studiengebühren – achtet auf Flugblätter!





