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12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung&nb sp;(...) » mehr
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Genug erholt, es gibt noch viel zu tun!
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24.02.2011
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01.02.2011
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Globale Studiengebühren
Mit der Einführung des Globalhaushalts 2006 werden die Hochschulen die Möglichkeit bekommen, über die Verwendung von Geldern selbst zu bestimmen.
’Selbst’ heißt in diesem Fall das
Rektorat, welches dann ’autonom’
die Mittel an die Fakultäten
verteilt. Was im Prinzip als gute
Idee daherkommt - Autonomie
der Hochschulen - entpuppt sich
mit seiner Umsetzung leider als
nicht gerade überzeugend. Denn
wichtige Statusgruppen werden bei
der Entscheidung über die Mittelverteilung
einfach ausgeklammert.
So auch die Studierenden. Und wie
sollte es anders sein: Wie fast jede
Neuerung bringt auch der Globalhaushalt
Kürzungen mit sich und
zwar ungefähr 8 Mio. Euro. Da die
Fixkosten (wie Miete, Energiebedarf
usw.) der Uni voraussichtlich sogar
steigen werden, werden sich die
Kürzungen in Forschung und Lehre
extrem niederschlagen.
Leider sind das nicht alle schlechten
Nachrichten: Ende Januar wird das
Bundverfassungsgericht sein Urteil
zu der von den unionsgeführten
Bundesländern eingereichten Klage
gegen das Studiengebührenverbot
verkünden. Noch dürfen laut
Hochschulrahmengesetz keine
allgemeinen Studiengebühren fürs
Erststudium erhoben werden. Wie
das in der Praxis aussieht, sprich
Studienkonten, wissen wir. Und
dennoch ist im Falle einer Streichung
des Gebührenverbots mit
weiteren Verschlechterungen zu
rechnen. Die Einführung von Studiengebühren
ab dem ersten Semester
scheint dann nur noch eine Frage der
Zeit zu sein.
Gebühren für den Master
Zumal in NRW bereits Verlautbarungen über die Erhebung von Gebühren fürs Master-Studium, die dann an die Unis fl ießen sollen, zu hören ist. Aber wir wollen nicht den Kopf in den Sand stecken. Bislang haben alle studentischen Proteste in den vergangen Jahren mehr oder weniger Wirkung gezeigt. So forcierte der Lucky-Strike 1997 die Verankerung des Gebührenverbots im Hochschulrahmengesetz, welche sich immerhin bis jetzt gehalten hat. Die massiven Proteste im Sommer 2002 verhinderten die Einführung von Verwaltungs- und Langzeitgebühren zum Sommersemester 2003. Die öffentlichkeitswirksamen Aktionen stärkten den Studierendenvertretungen auf allen Ebenen den Rücken, so dass beim Studienkontengesetz wenigstens einige Ausnahmeregelungen durchgesetzt werden konnten, die viele Studierende in Anspruch nehmen. So umsonst war das alles gar nicht. Und da eine eventuelle negative Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Studierende nicht nur in NRW sondern in der ganzen Bundesrepublik auf die Straße bringen könnte, ist auch in Sachen allgemeine Studiengebühren noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.





