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09.06.2011
12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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08.06.2011
Den Untergang als Chance begreifen!
12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung&nb sp;(...) » mehr
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08.03.2011
Genug erholt, es gibt noch viel zu tun!
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24.02.2011
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01.02.2011
al weiterhin im StuPa vertreten
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Schöner Uni-Osten
Das die Ruhr-Universität sanierungsbedürftig ist, wird in den Gebäuden der N-Reihe am deutlichsten. Nicht nur, dass sich hier die höchsten PCB- und Blei-Werte finden lassen, es kommt gar zu Wassereinbrüchen.
Verantwortlich für das Gebäude-Management ist der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB). Dieser rückte nur sehr zögerlich mit Informationen über die giftigen Belastungen im Wasser und in den Räumen raus und auch das an der Uni zuständige Dezernat 5 brauchte ein wenig Anstoß, um zu reagieren. Im Oktober 2003 machte der von alternativer liste und Linker Liste getragene AStA die Belastungen in der Presse publik. Zumindest der Uni-interne Informationsfluss läuft nun besser und wir informieren weiterhin auf den Internetseiten des AStA (www.asta-bochum.de) über den aktuellen Stand der Entwicklungen.
NA geht unter
Der Höhepunkt in Sachen Inkompetenz war dann im Juli 2004. Das Dach wurde abgedeckt um die Teerpappe zu ersetzen. "Wir machen das im Juli, denn da ist Sommer und da regnet es nicht oft", so die Begründung des BLB. Klingt eigentlich logisch. Blöd nur, dass der Juli der regenreichste Monat ist, was ironischerweise die im NA angesiedelten KlimatologInnen leicht und schnell hätten bestätigen können. Das Ergebnis dürfte bekannt sein: Trotz eilig herbeigeholter Plastikplane und selbstgebauten Regenrinnen in den Räumen entstand ein gehöriger Sachschaden, insbesondere in den Laboren der Geologie. Immerhin konnte der Druck von Lehrenden und Studierenden erreichen, dass die N-Gebäude wieder auf kurzem Wege zu erreichen und die Notausgänge nicht mehr verschlossen sind. Wir wollen uns auch weiterhin dafür stark machen, dass die Sanierung endlich in Angriff genommen wird.
Hochschulpolitik - made in NRW
Steigende Studierendenzahlen und massiver Stellenabbau passen nicht zusammen - müsste man meinen. An der Ruhr-Uni sieht’s anders aus: Nachdem die rot-grüne Landesregierung durch die Einführung von Langzeitstudiengebühren zum vergangenen Sommersemester einen Rückgang der Studierendenzahl um 20% provoziert hatte, ist die Zahl der Neueinschreibungen gerade in den Naturwissenschaften deutlich gestiegen. So erfreulich dieser Trend auch ist, so bitter sind die Auswirkungen auf die Betreuungssituation. Gerade in den ersten Semestern haben sich aufgrund massiver Einschnitte beim wissenschaftlichen Personal die Probleme verstärkt: Vor allem Übungsgruppen platzen entweder aus allen Nähten oder werden gleich verkürzt bzw. ganz abgeschafft. Die geplante Mittelkürzung durch das Land mit Einführung des Globalhaushalts zu Beginn des Jahres 2006 verschärft die Situation noch einmal dramatisch. Verhältnisse wie in den Ingenieurwissenschaften mit Übungen als Zweitvorlesungen rücken näher. Vor allem im Hinblick auf drohende Studiengebühren (im Bachelor bereits nach dem neunten Semester!) wirkt die Landespolitik wie blanker Hohn. Die vielzitierte "Bildungsoffensive NRW" findet nicht statt, im Gegenteil: Universitäten und Studierende werden im Wettstreit um halbwegs akzeptable Bedingungen in Forschung und Lehre gegeneinander ausgespielt. Aber auch das Rektorat der Ruhr-Uni hat seinen Anteil an der Misere. Einseitige Gelderverteilung zugunsten (nach Kriterien der Wirtschaft!) "erfolgreicher" Fakultäten führt bereits jetzt dazu, dass in vielen Studiengängen das Lehrangebot drastisch reduziert wird und dabei sogar Pflichtveranstaltungen ausfallen. Gerade in Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen im Mai ist es wichtig, dass auch weiterhin ein parteiunabhängiger AStA gemeinsam mit den Fachschaften und studentischen Initiativen den Finger in diese Wunden legt. Ihr könnt mit eurer Stimme dazu beitragen, dass eine aktive Interessenvertretung für bessere Studienbedingungen ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.





