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09.06.2011
12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpol itik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so (...) » mehr
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08.06.2011
Den Untergang als Chance begreifen!
12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung&nb sp;(...) » mehr
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08.03.2011
Genug erholt, es gibt noch viel zu tun!
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24.02.2011
Ende der Studiengebühren beschlossen!
Nach monatelangem Gezerre hat es die Minderheitsr egierung mit einigen Stimmen aus der (...) » mehr
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01.02.2011
al weiterhin im StuPa vertreten
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Zur ersten Wahl des Jahres
Wahlen? Ja, liebe KommilitonInnen, wie jedes Jahr dürft ihr in der nächsten Woche einen neuen AStA wählen. Wählen, aber wen? Insgesamt stehen acht Listen auf dem Stimmzettel. Wir, die alternative liste treten nun schon zum sechsten Mal an.
Wahlberechtigt sind alle rund 35.000 Studierenden der Ruhr-Uni, in den letzten Jahren haben aber immer weniger von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Im vorletzten Jahr wurde nach jahrelang sinkenden Wahlbeteiligungen ein historischer Tiefstand erreicht, als nur noch 7,4% der Studierenden zur Wahl gingen. Wir als eine der AStA-tragenden Listen haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, die Wahlbeteiligung zu steigern.
Wahlbeteiligung im letzten Jahr um 30% erhöht
Im letzten Jahr ist durch gemeinsame Anstrengung der antretenden Listen die Trendwende geglückt: Durch vielfältige Aktionen wie Hörsaaldurchsagen konnte die Wahlbeteiligung um 30% auf knapp 10% gesteigert werden. Natürlich ist das immer noch viel zu wenig! Ein aktiver AStA ist als Interessensvertretung nur dann stark, wenn möglichst viele Studierende hinter ihm stehen. Gleich, welche Koalition im AStA arbeitet. Gerade jetzt, wo Studiengebühren eingeführt werden und mit dem Hochschulkonzept 2010 und den "Eliteunis" neues Unheil droht, ist eine hohe Wahlbeteiligung wichtig! Wir möchten die Wahlbeteiligung weiter erhöhen und die studentische Interessensvertretung stärken. Als Ziel haben wir uns mindestens 15% aller Ruhr-Uni Studis gesetzt.
Unterrepräsentierte Fachbereiche stärken
Einige Fachbereiche sind in der politischen Landschaft der Uni kaum vertreten, vor allem der Osten der Uni (Natur- und Ingenieurwissenschaften) war in den vergangenen Jahren unterrepäsentiert. Dort konnte die Wahlbeteiligung im letzten Jahr bereits deutlich gesteigert werden (in IB zum Beispiel von 6,4 auf 9,7%). Aber einige Fachbereiche wie die im Gebäude NA lagen immer noch klar unter dem Durchschnitt. Wir wollen aber nicht nur den Osten stärken, sondern auch die Wahlbeteiligung in der Medizin (7%) und in den G-Gebäuden (hier waren es zwischen 9,1 und 11,3%) weiter ausbauen. Gerade im GC bei Sowi, Jura und ?WiWi liegt die Wahlbeteiligung noch sehr niedrig.
Den Kurs mitbestimmen
Die Wahl des AStAs wirkt sich auf das gesamte studentische Leben aus, auch wenn man als normaler Studi nur selten in direkten Kontakt mit dem AStA kommt. Die Zusammensetzung des AStAs bestimmt z.B. ob und wie die zahlreichen politischen und kulturellen Initiativen an der Uni gefördert werden. Wir haben die Initiativenförderung im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut.
In der Hochschulpolitik werden die Interessen der Studierenden am besten von partei-unabhängigen Gruppen vertreten, da diese keine Rücksicht auf die Interessen ihrer Mutterparteien nehmen müssen. Natürlich arbeiten Aktive aus Parteien wie den Grünen oder der PDS seit Jahren in der alternativen liste mit, aber bei uns kann und möchte keiner sein Parteiprogramm durchdrücken.
Wenn es z.B. um die Einführung von Studiengebühren geht, sind die Jugendgruppen genau jener Parteien, die die Gebühren einführen wollen, in unseren Augen keine glaubhaften Interessensvertreter.
Für einen aktiven AStA
Wir haben in den vergangenen Jahren regelmäßige Kultur- und Politikveranstaltungen wie die "Sommernachtskultur" oder das "Studentische Theaterfest" an der Uni etabliert und haben mit neuen Projekten wie der Diskoreihe "Tanzkultur" oder dem Karaoke-Abend "Bochum sucht den Superstar" Leben auf den Campus gebracht.
Im Ökologiereferat haben wir uns mit ökologischen Gefahren im Unialltag wie PCB in der Luft und Blei im Trinkwasser beschäftigt und erreicht, dass die Uni das Thema nicht mehr totschweigt. Dank unserer Initiative verhandeln die Verkehrsverbünde mit den ASten über ein NRW-weites Semesterticket. Das Friedensreferat hatte zu Beginn des Jahres mit dem Irakkrieg allerhand zu tun. Zu anderen Themen wie dem Tschetschenienkrieg gab es interessante Veranstaltungen (u.a. im Rahmen der Internationalismuswoche).
Im Bereich Service und Soziales haben wir die Öffnungszeiten ausgeweitet, neue Broschüren (z.B. Stipendienreader) veröffentlicht und eine neue Sozialberatung eingerichtet. Diese hatte in den letzten Wochen mit der Beratung zu Studiengebühren schon reichlich zu tun. Mit dem Thema Studiengebühren hat sich auch das Referat für Hochschulpolitik und unser AStA-Vorsitzender beschäftigt: Eine Informations-Vollversammlung im Dezember, ein Infobrief an alle Studierenden, die Beratungen im AStA und die Vorbereitung der Klagen gegen die Studienkonten sind die offensichtlichsten Ergebnisse dieser Arbeit.
Es ist auch Deine Uni
Was nützt die Arbeit in den einzelnen Bereichen, wenn sie nicht gut nach außen dargestellt wird. Durch unsere kontinuierliche Arbeit im Referat für Öffentlichkeit konnten wir verstärkt in hochschulpolitische Debatten eingreifen. Der AStA hat zum Wintersemester eine kostenlose Wohn- und Mitfahrbörse auf seiner Homepage eingerichtet und in diesem Jahr zum ersten Mal einen Tätigkeitsbericht veröffentlicht.
Dies war eine kurze Bilanz unserer Arbeit im AStA. Sicher subjektiv! Lest unsere Publikationen und die der anderen Listen. Diskutiert mit euren ?KomilitonInnen. Und entscheidet erst dann, wen ihr wählt. Hauptsache ihr beteiligt euch aktiv und gebt eure Stimme ab.
Eine Wahlbeteiligung von 15% sollte doch zu schaffen sein. Es ist eure Uni, die ihr dadurch mitgestalten könnt.





