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Das Ende der Eiszeit naht.
Es ist Eure Wahl
Ab dem 23. Januar sind alle Studierenden der Ruhr-Universität aufgerufen, ein Kreuz bei der Liste ihrer Wahl zu machen und die Zusammensetzung des neuen Studierendenparlaments (SP) zu bestimmen.
Dieses wählt dann den neuen Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA), eure Interessenvertretung an der Ruhr-Uni. Die alternative liste tritt auch dieses Jahr wieder zur Wahl an und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den amtierenden AStA der Parteijugenden abzulösen
Negative Bilanz
Ein Jahr nach der Amtsübernahme des rot-grün-gelben und vom RCDS tolerierten AStA ist es an der Zeit Bilanz zu ziehen und mit einem neuen AStA die politische Eiszeit an der Ruhr-Uni zu beenden. Noch nie wurde in den letzten Jahren eine derartige Blockadehaltung eines AStA gegenüber den Oppositionslisten gefahren, wie es der derzeitige AStA getan hat. So war eine Zusammenarbeit praktisch unmöglich. Trotz aller politischen Differenzen in der Ausrichtung des AStA hatte die alternative liste vor knapp 7 Monaten in einem offenen Brief den Rub-Rosen und den Grünen ein Angebot für einen linken Bündnis-AStA unterbreitet um den Kampf gegen Studiengebühren gemeinsam zu führen. Jedoch wurde unser Angebot abgelehnt.
Verlorenes Jahr
Für die Bochumer Studierendenschaft war das vergangene Jahr ein verlorenes Jahr. Bezeichnend auch die Eiszeit, die zwischen Rektorat und AStA herrscht. Gab es in den vergangenen Jahren immer eine kritische aber auch konstruktive Zusammenarbeit mit dem Rektorat der Ruhr-Uni, glänzte der amtierende AStA durch Destruktivität und Blockadehaltung. Dabei ist es Aufgabe des AStA in ständigem Kontakt mit der Verwaltung der Hochschule zu stehen und so jederzeit die Möglichkeit zu haben, studentische Interessen gegenüber der Hochschule zu vertreten.
Viel Kritik musste der AStA bei der Beschneidung der Autonomie der Fachschaften erfahren. Kurzerhand wurden die Fachschaften mit der Schaffung eines Fachschaftsreferats vor vollendete Tatsachen gestellt. Dabei existiert seit Jahren neben dem AStA die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK), welche die Koordinierung der Arbeit der einzelnen Fachschaften übernimmt und Fachschaftsinteressen gegenüber dem AStA und dem SP vertritt. Wurde im letzten Wahlkampf noch für Frauenpolitik und Frauenprojekte an der Ruhr-Universität seitens der AStA-tragenden Listen geworben, kürzten diese im letzten Haushaltsplan die Mittel für Frauenarbeit um satte 30%. Hier zeigt sich, wie wichtig dem rot-grün-gelben AStA die autonomen Referate, insbesondere das Frauen/Lesben Referat wirklich sind.
Für den Klimawechsel
Die politische Eiszeit an der Ruhr-Universität muss beendet werden. Daher ist es wichtig, dass ihr bei den Wahlen zum Studierendenparlament für die alternative liste stimmt. Nicht wählen zu gehen heißt denen die Verantwortung zu überlassen, die dem Ansehen der Bochumer Studierendenschaft schwer geschadet haben. Daher wählen gehen!






