Fakten
Ergebnisse der StuPa-Wahlen 2006
Zeitung
Hier findet ihr unsere Wahlkampf- Zeitung online
Flugblätter
Hier findet ihr alle Flugblätter zu den StuPa-Wahlen 2006
Download
Newsletter Nr. 2 "Fachschaften/ Studiengebühren"
Themen des Artikels
Sie sind hier: alternative liste » Die Liste » StuPa-Wahlen 2006 » Flugblätter » Fachschaften stärken
Das Ende der Eiszeit naht:
Fachschaften stärken
Der erste Kontakt mit ehrenamtlicher Arbeit im Uni-Leben neuer Studis ist die Begegnung mit ihrer Fachschaft und dem unentgeltlichen Engagement ihrer Mitglieder. Nur dank deren freiwilliger Tätigkeiten können Erstis optimal betreut und die Belange der Studierenden in den Fächern wirksam vertreten werden.
Vom sozialen Leben an den einzelnen Fakultäten ganz zu schweigen: Parties, Filmabende und Fachschaftsfahrten sind ein wichtiger Teil der studentischen Kultur. Für uns ist es deshalb selbstverständlich, dass Fachschaftsarbeit aus den Geldmitteln der Studierendenschaft finanziert wird und jede Fachschaft eigenverantwortlich über ihre Aktionen und Projekte entscheiden kann.
Dem derzeitigen AStA scheint das nicht so wichtig zu sein. Nicht nur mussten die Fachschaften lange Zeit jedes einzelne Plakat oder Flugblatt vor dem Druck beim AStA zur Kontrolle vorlegen, auch in Fragen der Finanzierung von einzelnen Projekten hat sich der AStA massiv in die Belange der Fachschaften eingemischt.
Keine Politische Kontrolle
In früheren Zeiten konnten die Fachschaften selbständig über die Vergabe ihrer Gelder entscheiden, indem die ausschließlich aus ihren Reihen gewählten SprecherInnen der FSVK (FachschaftsvertreterInnenkonferenz) die einzelnen Aktionen und ihre Finanzierung koordiniert haben. Heute hat der AStA zusätzlich zur FSVK ein eigenes Referat geschaffen, dass sich um die Koordinierung der Fachschaften kümmern und als Bindeglied zwischen AStA und Fachschaften fungieren sollte. Natürlich hatten die Fachschaften weder bei der Einrichtung des Referats noch bei der personellen Besetzung irgendein Mitspracherecht. Und so wundert es auch niemanden, dass das Konzept komplett gescheitert ist.
Wollten die Fachschafträte auf den wöchentlichen Treffen der FSVK etwas vom AStA wissen, war der Fachschaftenreferent entweder nicht informiert - oder er wollte nicht informieren. So wurde beispielsweise trotz großen Interesses der Fachschaften die Neugestaltung der bsz ausschließlich vom AStA durchgeführt, auch auf den mehrfachen Wunsch zur Teilnahme an den Diskussionen wurden ihre VertreterInnen nicht eingeladen. Und das, obwohl die bsz laut ihrem Statut zu gleichen Teilen vom AStA und von den Fachschaften gestaltet wird.
Fachschaften entscheiden selbst!
Ein AStA unter Beteiligung der alternativen liste wird sich dafür einsetzen, dass die Fachschaften wieder selbständig über ihre Belange entscheiden können. Das heißt auch, dass die Frage, welche Projekte finanziell unterstützt werden, wieder ausschließlich durch die FSVK und ihre gewählten SprecherInnen entschieden wird. Eine politisch motivierte Beeinflussung von Fachschaftsarbeit - weder durch ein eigenes Fachschaftsreferat noch durch inhaltliche Kontrolle durch den AStA - wird es mit uns nicht geben. Gleichzeitig wollen wir frühzeitig über Entscheidungen des AStA informieren, die für Fachschaften von Interesse sind. Denn nur wenn solche Entscheidungen auf einer breiten Basis gefällt werden, können sie wirksam umgesetzt werden. Letztlich wissen die Fachschaften, besser als jeder AStA, wo es in ihrem Fachbereich hakt.





