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Wir haben uns viel vorgenommen.
Was wir erreichen wollen
Hier eine Auswahl an Themen die uns beschäftigen werden, wenn wir in den AStA gewählt werden. Die Liste ist stark gekürzt. Ausführliche Informationen findet ihr hier
Hochschulpolitik
Wir sind gegen jede Form von Studiengebühren, ob nun rot-grüne Studienkonten oder schwarz-gelbe Studienbeiträge. Im AStA wollen wir daran arbeiten, dass die Ruhr- Universität Bochum einen ähnlichen Beschluss fasst, wie bereits die Münsteraner: Unsere Uni soll studiengebührenfrei werden! Umfangreiche Beratungsmöglichkeiten und eine Befreiung von Gebühren, nicht nur für Fachschaften, AStA und StuPa, sondern auch für ehrenamtliche Tätigkeiten gehören zu unserem Plan B. Aber auch alle die Proteste planen und durchführen, werden in der alternativen liste eine zuverlässige Ansprechpartnerin finden, die Aktionen gegen Studiengebühren und Sozialabbau weiterhin aktiv unterstützt. Doch Studiengebühren sind nicht alles: Momentan liegt die autonome Mittelverwaltung im Globalhaushalt allein in den Händen des Rektorats - ohne studentische Beteiligung. Wir setzen uns dafür ein, dass Studierende bei der Vergabe von Geldern mitreden können. Beim Übergang vom Bachelor zum Master ist unsere Position klar: Eine Zulassungsbeschränkung der Masterphase kommt für uns nicht in Frage. Aber Bachelor-Studiengänge sind nicht überall sinnvoll. So ist in den Ingenieurswissenschaften das Diplom auch international anerkannt. Wir wollen, dass hier Diplomstudiengänge erhalten bleiben. Ausserdem wollen wir auch weiterhin die Studierenden in den Unigremien unterstützen.
Service
Service ist ein wichtiger Bestandteil des AStA. Ganz besonders wichtig ist Service für Studierende, die Schwierigkeiten im Studium haben: ErstsemesterInnen, sozial schlechter gestellte oder MigrantInnen – aber auch Initiativen und Fachschaften wenden sich häufig an uns. Im letzen Jahr hat der jetzige AStA hier für Stillstand gesorgt. Der Servicebereich soll wieder auf Vordermann gebracht werden: qualitativ und quantitativ. Das wollen wir mit einer Wiederauflage von zur Zeit fehlenden Broschüren erreichen. Um ausländische Studierende bei der Wohnungssuche zu unterstützen, wollen wir die mit dem Akafö und dem Akademischen Auslandsamt eingeführte Beratungsstelle wiederbeleben. Wir wollen einen zentralen Service- und Kommunikationspunkt haben, in dem Studierende Informationen bekommen und alle wichtigen Papiere (z.B. Anträge) vorhanden sind. Service genießt bei der alternativen liste auch 2006 hohe Priorität.
Kultur an der Uni
Für uns ist klar: Die Uni ist keine kulturelle Wüste. Fachschaftsparties, das SKF, viele kleinere und größere Veranstaltungen beleben den Campus auch in den Abendstunden. Ein wichtiger Ort für studentische Kultur und politische Diskussion ist das KulturCafé im Studierendenhaus. Mit Konzerten, Parties, Lesungen, Kleinkunst, Video- oder Karaokeabenden stellt es eine feste Größe im Uni-Kultur-Labyrinth dar. Zur Fußball-WM wollen wir ein umfangreiches Begleitprogramm auf die Beine stellen, alle Spiele sollen im Audimax übertragen werden. Unser ausführliches Kulturkonzept fi ndet ihr in unserer aktuellen Zeitung.
Ökologie
Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Universität ökologischer wird. Umweltskandale wie die PCB- Belastung wurden von uns bereits 2003 aufgedeckt. Nachdem im letzten Jahr das NRW-Semesterticket nicht in Angriff genommen wurde, wollen wir uns wieder an den Bemühungen beteiligen. Zusammen mit dem Studierendenwerk AkaFö möchten wir eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Essen vorantreiben. Ebenso wie beim geplanten IDNeubau und der Campussanierung werden wir uns bei den anstehenden Sanierungsmaßnahmen bei den Wohnheimen dafür einsetzen, dass die Umwelt nicht unter die Räder gerät und dass die Gebäude behindertengerecht eingerichtet werden.
Grund- und Freiheitsrechte
Die Studien- und Lebensbedingungen für ausländische Studierende an unserer Universität werden zunehmend schwieriger. Diskriminierungen, wie die Regelungen für ausländische Studierende im Entwurf für das Studienbeitragsgesetz, sind an der Tagesordnung. Die al wird das Referat für Grund- und Freiheitsrechte wieder einführen, um am Campus den Betroffenen bestmögliche Unterstützung zu bieten. Das GruF-Referat hat neben der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit noch den Arbeitsschwerpunkt Datenschutz. Die Entwicklungen sind alarmierend: an anderen Universitäten sind bereits RFID-Chips in den Studentenausweisen eingesetzt, die eine immer stärkere Überwachung zulassen. Das GruF soll wieder eine Anlaufstelle im AStA für Opfer von Diskriminierungen werden und sich dafür einsetzen, dass rassistische und sexistische Äusserungen von unserem Campus verschwinden. Wie auch im letzten Jahr soll es auch im nächsten Jahr wieder einen Selbstverteidigungskurs für Frauen geben.





