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We like to move it, move it
Selbstdarstellung der al
„Ich hab mich schon morgens um 4 Uhr angestellt, anders bekommt man ja keinen Platz im Seminar“, „Man war der Hörsaal wieder voll“, „Ich hab fast Platzangst bekommen“, „Um 10 Uhr sollte die Anmeldung sein. Ich war um 10 Uhr da, aber im Seminar waren alle Plätze belegt!“ Solche und andere ärgerlichen Erlebnisse bringen einen zu Recht im Laufe des Studiums auf die Palme. Leider verhallt die oft konstruktive Kritik einzelner Studierender viel zu leicht in den ehrwürdigen Hallen der Alma Mater. Wo Einzelne nichts bewirken, bewirken Viele etwas.
„Ich hab mich schon morgens um 4 Uhr angestellt, anders bekommt man ja keinen Platz im Seminar“, „Man war der Hörsaal wieder voll“, „Ich hab fast Platzangst bekommen“, „Um 10 Uhr sollte die Anmeldung sein. Ich war um 10 Uhr da, aber im Seminar waren alle Plätze belegt!“ Solche und andere ärgerlichen Erlebnisse bringen einen zu Recht im Laufe des Studiums auf die Palme. Leider verhallt die oft konstruktive Kritik einzelner Studierender viel zu leicht in den ehrwürdigen Hallen der Alma Mater. Wo Einzelne nichts bewirken, bewirken Viele etwas.
Die alternative liste der Ruhr-Universität Bochum ist ein Zusammenschluss von Studierenden, denen die Verhältnisse an und außerhalb der Uni nicht egal sind. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die Organisationsmängel der Uni bis zum Rektorat und wenn nötig darüber hinaus gelangen. Seit unserer Gründung 1998 treten wir daher zu den Wahlen des Studierendenparlaments an.
Was heißt alternativ?
Unser Ziel ist es bis heute, durch die Beteiligung in Fachschafts- und Fakultätsräten, fakultätsübergreifenden Gremien und im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) auf die Kritik der einzelnen Studierenden aufmerksam zu werden und sie mit konsequenter und konstruktiver Interessenvertretung in die inner- und außeruniversitäre Öffentlichkeit zu tragen, um zur Not mit Hilfe des öffentlichen Drucks die Verhältnisse zu ändern. Allerdings können und wollen wir nicht Interessen vertreten, die unseren Grundüberzeugungen widersprechen. Wir setzen uns gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Militarismus, Chauvinismus, Diskriminierung, fundamentale Religiösität und elitäres Denken ein. Leute die solcherlei Gedankengut hegen, haben in unseren Reihen keinen Platz. Hingegen ist die große Mehrzahl der Studierenden aller Fachrichtungen willkommen, die sich aktiv für bessere Studienbedingungen, gleichberechtigten Studienzugang und Studiengebührenfreiheit einsetzen.
Wer macht mit?
Über 80 Studierende aller Fachrichtungen und Fachsemester kandidieren für uns. Jede und jeder dieser KandidatInnen bringt so viel Zeit für die Listenarbeit auf, wie es das Studium erlaubt. Dabei gibt es einige, die ihr Studium für eine kurze Zeit nahezu brach liegen lassen um sich dauerhaft in die studentischen Strukturen einzuarbeiten. Wie jedes Jahr bilden solche Studierende auch diesmal den harten Kern der Liste. Dieser harte Kern ist basisdemokratisch organisiert. Entscheidungen werden im Konsens getroffen. In den wöchentlichen Listentreffen sind die anwesenden Aktiven die listenmeinungsgebende Komponente. Besprochen werden die aktuelle Studierendenparlamentsarbeit, mögliche Aktionen auf und außerhalb des Campus oder die Reflektion und Zukunft der Listenarbeit. Sollte jemand arge Probleme mit einem Beschluss des Listentreffens haben, kann ein Veto über unsere E-Mailliste oder auf dem folgenden Treffen bekannt gegeben werden, so dass eine erneute Diskussion stattfinden muss.
Wie finanzieren wir uns?
Selten gibt es Diskussionen um die Finanzierung der Listenarbeit. Wenn Flugblätter gedruckt, Plakate gestaltet, Materialien für Transparente besorgt oder Räume für Veranstaltungen angemietet werden müssen, versuchen wir alles was machbar ist selbst in die Hand zu nehmen und den Rest der Kosten auf alle Schultern zu verteilen. Die alternative liste finanziert sich aus den Privatspenden all KandidatInnen.
Wie unterscheiden wir uns?
Wir haben keine hierarchischen Vorstandsstrukturen, wir haben keine Parteibücher, die der Karriere dienen, wir haben kein Parteiprogramm, denn unsere Inhalte werden durch die gerade Aktiven bestimmt und wir haben das Interesse mehr als Politik zu betreiben. Das dies auch geht, wenn man nicht im AStA vertreten ist, haben wir in den letzten beiden Semestern gezeigt. So haben wir die geplante Einführung des elektronischen Studienverwaltungssystems VSPL kritisch begleitet und auf die bis heute schwerwiegenden Sicherheitslücken aufmerksam gemacht. Wir haben in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Uni einen Selbstverteidigungskurs für Frauen angeboten. Im Gegensatz zum AStA Kurs wurde dieser von einer Frau geleitet und fand bei Tageslicht in einem der Seminarräume der Uni statt. Auf dem Campusfest haben wir mit einem Eye-Toy Stand die abendliche Kinderbetreuung übernommen.
Gegen Gebühren
Als die AStA-tragenden Parteilisten sich im Sommersemester im NRW-Landtagswahlkampf und danach im Bundestagswahlkampf befanden, und die AStA-Arbeit damit brach lag, haben wir euch über die geplante Einführung von Studiengebühren mittels Flugblättern informiert. Wir haben Druck auf den AStA gemacht, endlich eine Vollversammlung einzuberufen, die durch unserer massiven Werbung mit über 1000 Leuten sehr gut besucht war. Auch das Protestcamp wurde von Leuten der alternativen liste initiiert und anfangs so lange organisiert, bis es sich selber trug. Schließlich ist es unserer Leitung des Wahlausschusses zu verdanken, dass es im November eine Urabstimmung zu Studiengebühren gab. Fest sind wir auch in den sozialen Bewegungen verankert. Wir haben aktiv am Aufbau und der Gestaltung des Sozialen Zentrums in der Bochumer Innenstadt teilgenommen und sind auch im Sozialforum Bochum mit vernetzt. Wir unterstützen
So erreicht ihr uns
Nutzt unser Kontaktformular Während der Wahlwoche sind wir auch mit Info-Tischen in den Gebäuden präsent. Persönlich könnt ihr uns während der Vorlesungszeit jeden Dienstag im GB 02/63 erreichen. Wir treffen uns im um 18 Uhr.






