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Freiräume
Freiräume bieten die Möglichkeit der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Freiräume schaffen so Platz für selbstorganisierte Veranstaltungen, gemütliche Abende und dienen als Treffpunkte. Dabei sind Freiräume mehr als bloße Veranstaltungszentren.
Hier geht es darum mit Anderen zusammen selbst aktiv zu werden und zu handeln. Damit wenden sich Freiräume auch direkt gegen die fortschreitende Ökonomisierung aller Lebensbereiche.
Freiräume...
Gerade jetzt, wo Hochschulen zu Unternehmen gemacht werden, Creditpoints wichtiger als Inhalte sind und Studiengebühren eingeführt werden, ist es wichtig sich Freiräume zu erkämpfen und Alternativen zum regulären Unibetrieb zu entwickeln.
...in Bochum
Seit 2004 gibt es in Bochums Innenstadt das Soziale Zentrum (SZ). Es gibt zahlreiche Initiativen die sich zusammengeschlossen haben, um das SZ gemeinsam zu gestalten und zum Mitmachen einladen: Es gibt hier zum Beispiel „das Labor e.V.“, das sich als Forum für alle versteht, die sich mit Themen im Spannungsfeld Mensch-Technik-Gesellschaft konstruktiv, kritisch und kreativ auseinandersetzen möchten. Auch der alternative Bücherstand „Notstand e.V.“, der im Sinne von linker Gegenöffentlichkeit Zeitschriften, Zeitungen und Bücher präsentiert, ist in den Räumlichkeiten des SZ zu finden. Jeden Freitag findet die entflammBar statt, die fantastische Cocktails mixt, leckeres Essen kocht oder Filme abseits des Mainstreams zeigt. Darüber hinaus sind im Sozialen Zentrum Attac Campus, das Bochumer Sozialforum, das Anti Atom Plenum und viele Andere aktiv. Mehr über das Soziale Zentrum Bochum findet Ihr unter: ww.sz-bochum.de.
...an der Uni
Mitten auf dem Bochumer Campus gibt es seit Mai 2006 die Freie Uni Bochum (FUB). Im Rahmen der Studiengebührenproteste besetzten am 22.05. Studierende das Querforum West, die ehemalige Übergangsmensa. Inzwischen gibt es die FUB seit über acht Monaten. Die Aktiven der FUB veranstalten Seminare, Filmreihen, kochen, bieten das FUB Café an und organisieren Konzerte und Partys. Die FUB ist zu einem sozialen Raum und Treffpunkt in der sonst so anonymen Uni geworden. Außerdem ist die Freie Uni ein wichtiger Bestandteil der NRW- und bundesweiten Bewegung gegen Studiengebühren. So unterstützten die Aktiven der FUB die Studiengebührenproteste in Bochum und an anderen Universitäten und veranstalteten vom 24.08. bis 29.08.2006 das Bundesvernetzungstreffen zum Gebührenboykott mit über 80 TeilnehmerInnen. Für mehr Infos über die Freie Uni: www.Freie-Uni-Bochum.de
Die al will weiterhin Initiativen unterstützen, die Freiräume für soziales Engagement und ein Zusammenleben jenseits von ökonomischen Verwertungszwängen schaffen. Für uns hört politisches Handeln und soziales Engagement nicht an den Grenzen des AStA oder der Hochschule auf.





