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Infodienst 02: Unser Kulturprogramm
Nicht nur drüber reden, sondern handeln! Was der King weiß, das kann nicht falsch sein. Für die alternative liste bedeutet das: Nicht über kulturelle Freiräume philosophieren, sondern ebendiese aktiv schaffen.
Was bedeutet das aber konkret für unsere Kulturarbeit an der Uni? Nicht nur in der Hochschulpolitik, sondern auch in der kulturellen Landschaft wird alternativen Veranstaltungen oft ein Strich durch die unkommerzielle Rechnung gemacht. Angeboten wird meist nur, was „alle“ - also eine konstruierte Norm - hören, sehen, lesen wollen. Hier gilt jedoch ebenfalls: Es gibt immer eine Alternative! Wir setzen uns dafür ein, dass Konzerte, Partys, Lesungen, Theater etc. für sämtliche Studis leicht erreichbar sind und verschiedene Facetten des kulturellen Treibens abdecken. Das bedeutet zunächst zum Beispiel, die Infrastruktur an der Universität zu nutzen. Natürlich können wir selbst nicht ein so weit gefächertes Kulturangebot bieten, wie wir es an der RUB zum Glück vorfinden. Hier spielen die verschiedenen Fachschaftsräte und studentischen Initiativen eine große Rolle. So setzen sich das Internationale Videofestival Bochum und der Studienkreis Film seit Jahren für filmische Genüsse an der Uni ein, das megaFON-Theaterfestival lädt internationale Performance- und Theatergruppen zum Gastspiel ein, und politische Initiativen informieren durch Lesungen und Vorträge über aktuelle (hochschul-)politische Entwicklungen. Diese Initiativen fördern wir zum einen finanziell, zum anderen stellen wir ihnen die Räumlichkeiten der Studierendenschaft, das Kulturcafé und das AusländerInnenzentrum zur Verfügung und haben ein offenes Ohr, wenn es zu irgendwelchen Problemen kommt. Die Fachschaftsräte sind aus dem kulturellen Gesicht der Uni ebenfalls nicht wegzudenken. Mit ihren Studiparties beleben sie den Campus nicht nur am Wochenende und liefern Tanzbares für sämtliche musikalische Geschmäcker.
Dieses bestehende Angebot fördern wir aktiv und versuchen es zusätzlich mit eigenen Veranstaltungen zu ergänzen. So konnten wir im letzten AStA neben der Organisation des Campusfestes (auch hier nochmal ein herzliches Danke an alle Fachschaften und Initiativen, die das Nordforum belebt haben!) eine Konzertreihe auf die Beine stellen, die verschiedenste Kultursparten anspricht. Vom Punk/Metal-Konzert über das HipHop-Spektakel bis zur Elektro-Party am 23.01.09 im Acapulco ist auch hier das Motto: Qualität durch Vielfalt!
Klarstellung: Damit das niemand falsch versteht. Die Graffiti-Fotoaktion, die in unserer Zeitung als Kulturprojekt des AStA erwähnt wird, ist 100% den SWIB Kulturreferenten zu verdanken.





