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12 Jahre sind genug – die alternative liste an der RUB löst sich auf
Nach 12 Jahren Hochschulpolitik haben sich die Aktiven der al dazu entschieden, dass es so nicht weitergehen kann. Die Gründe dafür sind vielfältig: Keine politische Basis; Kommunikationsschwierigkeiten; keine Möglichkeiten mehr, Konsensentscheidungen zu treffen; die Fokussierung auf den AStA, innerhalb dessen mensch sich nicht mal mehr über eine gemeinsame Arbeitsweise einig geworden ist; die AStA-Strukturen und ‑Politiken selbst sowie der externe Druck.
Das alles führte zu Ohnmachtsgefühlen, Frustrationen und Streitigkeiten, bei denen Einzelne hängen und allein gelassen worden sind und die Probleme nicht mehr gelöst werden konnten. Daher entschieden sich die Aktiven, dass ein Ende mit Schrecken besser wäre als ein Schrecken ohne Ende. Doch keine Sorge – die (hochschul-)politische Landschaft wird jetzt keineswegs ohne alternative politische Positionen auskommen müssen. Nach der Destruktion kommt ja die Konstruktion – Mensch darf gespannt sein, was in der nächsten Zeit noch so alles passieren wird. Bis dahin muss eine Neuordnung begonnen werden – ob manche eine neue Liste aufmachen, andere mehr auf die außerparlamentarischen Basisgruppen setzen oder sich in der momentanen hochschulpolitischen Landschaft umgeschaut wird. Fest steht, dass es basisdemokratische Strukturen und den Anspruch, nicht andere zu vertreten, sondern jede_n für sich selbst sprechen lassen zu wollen auch weiterhin an der RUB geben wird, egal ob nun im StuPa oder im Betonuntergrund. Denn es gibt noch genug zu tun – Masterplätze, Bologna-Reform, Campussanierung, Antimilitarismus, Kultur, Organisation der Selbstverwaltung, Datenschutz, Antisexismus, Antikapitalismus, die Soziale Revolution... Also Ärmel hochgekrempelt, aufrappeln und Lösungen finden. Jede_r von Euch kann das tun.





