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April: Kommt zur Senatssitzung!

Am Donnerstag, 30. April, findet die nächste Senatssitzung zum Thema Studiengebühren statt. Nachdem wir im letzten Jahr die Ausgaben der Studiengebühren durchgerechnet hatten und darauf gekommen waren, dass die Uni für mehr als 250 Euro pro Studi keine Verwendung hat, ist dieses Jahr ein neuer Vorstoß geplant, die Gebühren zu senken.

Natürlich ist das Rektorat nicht sonderlich interessiert daran, weniger Gebühren einzunehmen, und auch die Profs haben Angst, dass ihre Lehrstühle unter einer Kürzung bei den Gebühren leiden könnten. Um diese Angst zu nehmen, hat die studentische Senatsfraktion vorgeschlagen, dass sich die geplante Gebührensenkung nur auf den Anteil auswirken soll, über den das Rektorat verfügt. Auf die Art würde sich durch eine Gebührensenkung für die einzelnen Lehrstühle nichts ändern; lediglich der Rektor müsste auf Projekte zur Verbesserung der Exzellenz verzichten.

Ein zweiter Punkt, den die studentische Senatsfraktion für dieses Jahr in Angriff genommen hat, ist die Ausweitung der Befreiungsmöglichkeiten. Im Einzelnen fordern die studentischen SenatorInnen, zu denen auch Mitglieder der alternativen liste gehören, eine Gebührenbefreiung für schwangere Frauen, beide Elternteile eines minderjährigen Kindes (bisher wird nur ein Elternteil befreit), studentische Initiativen wie beispielsweise das Videofestival, den Studienkreis Film und ct das radio sowie eine in Duisburg-Essen und Dortmund bereits übliche Geschwisterregelung, nach der sich mehrere Familienmitglieder, die an derselben Hochschule studieren, die Gebühren „teilen“ können.

Bei allen Vorstößen, die die Auswirkungen der Studiengebühren in sozialer Hinsicht abfedern sollen, spricht sich die alternative liste jedoch weiterhin klar gegen Studiengebühren aus. Wir fordern nach wie vor eine gebührenfreie Ausbildung vom Kindergarten bis zum Seniorenstudium und ein staatlich finanziertes, für alle offenes Bildungssystem! Um das Rektorat und alle anderen GebührenbefürworterInnen jedoch mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, halten wir es dennoch für wichtig, auch parlamentarisch zu arbeiten und, manchmal sogar in Kooperation mit genau diesen Personen, die aktuelle Situation wo immer möglich zu verbessern.

Kommt also am Donnerstag, 30. April, um 10 Uhr aufs Nordforum vor der Univerwaltung und werdet aktiv gegen Studiengebühren! Senkung jetzt - Abschaffung demnächst!

Listentreffen

Die alternative liste trifft sich momentan dienstags um 18.00 Uhr im AStA-Flur, um danach in eine passende Räumlichkeit zu wechseln.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt!

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