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02.11.2008
Studiengebühren schrecken ab!
Besonders abschreckend wirken Studiengebüh ren auf Frauen und Studieninter essierte aus Familien,&nb sp;(...) » mehr
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22.08.2008
Gebühren abschaffen, der erste Schritt
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16.06.2008
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26.03.2008
NRW Semesterticket2Print
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13.03.2008
Koalitionsvertrag und Hauhaltsplan verabschiedet
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AStA Konzept 2008

Wieder einmal ist es so weit: Die Wahlen zum Studierendenparlament stehen vor der Tür. Vom 21.01. bis 25.01.2008 habt Ihr die Möglichkeit zu entscheiden, wer dieses Jahr Eure Interessen an der RUB vertritt. Nach allem, was im vergangenen AStA, gestellt von RubRosen, RCDS und LHG, schiefgelaufen ist, brauchen wir nun Eure Stimme, um wieder engagiert für Eure Belange eintreten zu können.

Wir brauchen wieder einen handlungsfähigen AStA, der sich aktiv für die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Studierenden einsetzt, die hochschulpolitische Landschaft an der RUB mitgestaltet und über die Geschehnisse auf dem Campus informiert.

HoPo I:

Weiter kontra Gebühren. Wir, die alternative liste, haben uns in den vergangenen Jahren stets für ein gebührenfreies und allgemein zugängliches Studium eingesetzt. Ein sozial gerechtes Bildungssystem, das Chancengleichheit für alle garantiert, steht für uns nach wie vor an oberster Stelle. Trotz der Teilerfolge, die wir in den letzten Jahren beim Kampf für die Gebührenfreiheit verbuchen konnten, ließ sich die Einführung allgemeiner Studiengebühren nicht verhindern. Studiengebühren verstoßen aber nach wie vor gegen das UN-Völkerrecht, in dem steht, dass Hochschulbildung durch geeignete Maßnahmen, „insbesondere die allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit“, jedem zugänglich gemacht werden muss. Das OVG Münster behauptet, Völkerrecht sei zur unmittelbaren Anwendung nicht geeignet. Das lassen wir uns nicht gefallen!

HoPo II:

ASten aller Länder vereinigt Euch! Unter dem letzten AStA hat die Vernetzung der NRW-ASten in Bochum erheblich gelitten. Seit Oktober war aus Bochum niemand mehr auf den LandesAStenTreffen (LAT). Gerade wenn man landesweite Aktionen plant, ist Vernetzung wichtig. Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein Bochumer AStA an den LandesAstenTreffen teilnimmt. Wir werden uns wieder an der landesweiten Arbeit beteiligen.

HoPo III:

Verwendung der Studiengebühren. Gegen Gebühren, aber trotzdem bei der Verwendung dieser mitreden? Das ist für uns kein Widerspruch. In den vergangenen zwei Semestern hat die RUB von Euch 1.000 Euro kassiert. Dieses Geld darf gemäß Gesetz nur zur Verbesserung der Lehre eingesetzt werden. Kaputte Stühle, neue Heizungsrohre und ein frischer Wandanstrich gehören nicht dazu.

HoPo IV:

Gebührenboykott wiederbeleben. Das Konzept des Gebührenboykotts, das am letzten AStA-Wechsel scheiterte, ist eine weitere Option, die von uns noch einmal aufgearbeitet und transparent vorgestellt werden wird. Ausführliche Informationen dazu findet Ihr schon jetzt auf unserer Homepage und auf einem unserer Flyer. Andere Unis, wie Köln oder Dortmund, verfolgen dieses Konzept ebenfalls. Von Semester zu Semester steigt die Zahl der Studierenden, die sich daran beteiligen. Vielleicht wird das Quorum beim ersten ordentlichen Boykottversuch in Bochum erreicht. Bisher ist auch noch niemand exmatrikuliert worden, wie unsere Jusos gerne mal behaupten.

HoPo V:

Sonstiges. Ist so viel, daher nur Stichpunkte: •Den undemokratischen Hochschulrat abschaffen. Die Hochschulräte beschränken die Mitwirkungsrechte aller Gruppen einer Uni. •VSPL: Es funktioniert nicht und ist datenschutztechnisch problematisch. Das ganze muß komplett neu gemacht werden. • Verbesserung der Arbeitsbedingungen für studentische Hilfskräfte: Seit zehn Jahren gab es keine Lohnerhöhung mehr. • Fächervielfalt erhalten.

Fachschaften:

Stärken und unterstützen. Die Fachschaften sind ein wichtiger Pfeiler der studentischen Interessenvertretung. Sie sind erste Ansprechpartnerinnen, sie beleben das soziale, kulturelle und politische Leben an der Uni. Wir wollen die Fachschaften weiter stärken: finanziell und institutionell. Wir denken, dass die Fachschaften sich selbst am besten organisieren. Daher wollen wir die FSVK und ihre Autonomie stärken. Unser AStA wird Fachschaften jede Hilfestellung geben, die wir geben können. Nur starke und unabhängige Fachschaften rocken!

Initiativen:

Fördern! Außer den Fachschaften gibt es noch eine Menge studentischer Initiativen. Seien es die polnischen Studis, aiesic, Radio ct, SKF oder die Wohnheime. Wir hoffen, dass es mehr werden, denn studentisches Engagement bereichert den Campus. Unser AStA wird Projekte solcher Initiativen unterstützen, sowohl logistisch als auch finanziell.

Campus-Kultur:

Viel mehr als Mensaparty. Studieren ist mehr als Hausarbeiten schreiben, in Vorlesungen sitzen und Scheinen hinterherrennen. Dazu gehört auch mal ein Kaffee im Kucaf, der Besuch eines Konzertes oder einer Studiparty im AZ oder im Sommer auf den Wiesen oder Sofas herumzuliegen und mit anderen Menschen Kontakte zu knüpfen. Politische Vorträge, Erstifahrten und „Schwules Sektfrühstück“ gehören ebenso zur Studikultur an der Ruhr-Uni, wie das Unikino oder „CT das Radio“. Abgesehen von der Unterstützung der selbst verwalteten Initiativen (Videofestival etc.), den Autonomen Referaten und den Fachschaftsräten bedeutet das für uns auch die Suche nach neuen Projekten und die Förderung neuer Ideen. Kultur ist eben nicht nur da, wo große Namen und kommerzielle Bands auftreten, sondern da, wo man sich einbringen und austauschen kann und auf lokaler Ebene die Möglichkeit besteht Bands, Theatergruppen oder AutorInnen zu fördern. Unsere Kultur geht auch ohne den Haushalt zu ruinieren.

Öko:

NRW-Ticket started. Schon klar, was jetzt wieder alle denken: die Begrünung der RUB, Solarzellen auf der Mensa, genfreies Bio-Essen und Bio-Kaffee. ÖkoreferentInnen werden immer belächelt. Wir finden diese Themen trotzdem wichtig. Wir waren auch hier schon äußerst erfolgreich. Damit meinen wir nicht den Transfair-Kaffee, der schon vor Jahren in den Akafö-Cafeterien eingeführt wurde. Wir haben seit 2003 um das NRW-Semesterticket gekämpft. Damals haben uns auch alle ausgelacht, heute beanspruchen diesen Erfolg alle für sich. Seit 2005 darf ein Lieblingsmensch manchmal und das Rad immer auf dem Semesterticket mitfahren, das waren auch wir. So sieht erfolgreiche Politik made by al aus.

Service:

Da werden Sie geholfen. Serviceleistungen sind ein existenzieller Bestandteil des AStAs. In einem AStA mit al-Beteiligung wird es deswegen nach wie vor ein breites Beratungsangebot in den Bereichen Studiengebühren, Wohnen, Studium, Job, Bafög und in allen rechtlichen und sozialen Angelegenheiten geben. Es gibt weitere Beratungsangebote – speziell für MigrantInnen, Behinderte, Problembelastete, ErstsemesterInnen, Prüfungsangelegenheiten und und und. Diese werden nicht alle vom AStA angeboten, aber unser Service-Referat weiß, wie es weitergeht. Und wer mal dringend ein Fax schicken oder bekommen muss, kommt im nächsten Jahr zu uns.

Finanzen:

Erst denken, dann handeln. Damit es hinterher kein Geheule gibt. Das katastrophale und intransparente Finanzkonzept des rot-schwarz-gelben Vorgänger-AStAs, der das Amtsjahr mit einem hoch verschuldeten AStA-Haushalt abschließt, schränkt den nächsten AStA schon im Vorfeld stark in seiner Handlungsfreiheit ein und ist ein glänzendes Beispiel für ein „Handeln als gäbe es kein Morgen“. Wir, die al, waren stets darum bemüht, die Handlungsfähigkeit des AStAs zu gewährleisten, die vom Gesetz vorgeschriebenen Rücklagen zu sichern und das Haushaltsjahr gewinnbringend abzuschließen. Natürlich ohne die finanzielle Unterstützung der Fachschaften, Projekte und Initiativen zu vernachlässigen. Zusammen mit unseren KoalitionspartnerInnen waren wir dabei jahrelang erfolgreich und verlässlich. In diesem Sinne wollen wir weitermachen und ein solides Finanzkonzept auf die Beine stellen, das ohne Ansteigen des Sozialbeitrages in unendliche Höhen und ohne gravierende Einsparungen an wichtigen Stellen auskommt.

AStA allgemein:

Wir nennen es Mitmach-AStA. Uns, der al, ist bewusst, dass sowohl Eure Stimme als auch Euer Feedback das Fundament unserer Arbeit darstellen. Aus diesem Grund arbeiten wir an einem Konzept, das den AStA näher an die Studis bringt. Alle Studis, die mitwirken möchten, sollen und werden eine offene Tür finden. Jede Idee ist uns willkommen

Listentreffen

Die alternative liste trifft sich momentan dienstags um 18.00 Uhr im AStA-Flur, um danach in eine passende Räumlichkeit zu wechseln.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt!

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