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Was auf die Ohren und die Augen

Im üblichen Uni-Alltag ist es – wie wir alle wissen – unerlässlich, die Gedanken auch mal unabhängig von Diskursanalysen, Fibonacci-Zahlen, makroökonomischen Theorien, Werkstoffpraktika und pathohistologischen Präparaten kreisen zu lassen.

Der Eine geht zur Ablenkung lieber tanzen, die Andere besucht einen alternativen Vortrag, die Nächsten versammeln sich im HZO 20 zum Uni-Kino. Zusammen mit den zahlreichen Initiativen und Fachschaftsräten (FSR) trägt das AStA-Kulturreferat dazu bei, dieses umfangreiche Kulturangebot zu erhalten und weiter auszubauen. So standen wir auch 2009 den FSRs und interessierten Studis mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Realisierung alternativer Vorträge und Seminare, Konzerte, Parties, Theater- inszenierungen und filmischer Darbietungen ging. Für sämtliche Fragen waren und sind die Referent_innen im AStA jederzeit für euch da und unterstützen euch von der Raumorganisation über die GEMA-Anmeldung bis hin zur Equipmentfrage. Wir sind der Meinung, dass Kunst, Kultur und Bildung sich eben nicht an kommerziellen Maßstäben orientieren sollten. Deswegen unterstützen wir alternative Konzepte wie das megaFON-Theaterfestival und das Internationale Videofestival, da sie neue Sichtweisen auf tradierte Medien wie Film und Theater ermöglichen. Darüber hinaus bieten diese Veranstaltungen eine Plattform für künstlerischen Nachwuchs, für den in einem kommerziellen Rahmen oftmals kein Platz vorgesehen ist. So finden auch musikalische Newcomer jährlich auf der AStA-Bühne beim Campusfest, beim Newcomerfestival und den zahlreichen Konzerten im Kulturcafe Gehör. Desweiteren haben wir im letzten Jahr auch für Freund_innen literarischer Genüsse das studentische Angebot erweitert. Die Lesung des Poetry-Slammers Torsten Sträter in Begleitung von Jørch und Tobi Katze war nur ein kleiner, sehr erfolgreicher Vorgeschmack dessen, was wir auch im folgenden AStA-Jahr im Hinblick auf humoristische Literatur realisieren möchten. Zudem wollen wir Newcomer aus dem kabarettistischen Bereich an die Uni holen, aber auch bekanntere Gesichter wie den RUB-Alumnus und Kabarettisten Georg Schramm. Denn sowohl Lachen, als auch Nachdenken gehören zum Studium. Hier kann mensch beides! Eine weitere kleine Aktion des Kulturreferats hat im letzten Jahr die Studierenden der G-Reihe mit Texten aus sämtlichen literarischen Genres überrascht. Jeden Mittwoch in der Vorlesungszeit wird das übliche Flyer- chaos auf den Cafetentischen um einen kleinen A5-Text bereichert – haltet die Augen offen! Übrigens: wenn ihr andere Studis auf einen Lieblingstext oder eine_n Schriftsteller_in aufmerksam machen möchtet, kommt vorbei oder schickt eine Mail, dann liegt der Text nächste Woche vielleicht schon auf dem Tisch. Natürlich gilt dieser Aufruf nicht nur für die [literatur-guerilla]-Aktion. Das Kulturreferat freut sich über Jede_n, der/die Ideen hat und/oder selber etwas auf die Beine stellen möchte. Ruft an, mailt uns oder kommt auf einen Kaffee vorbei. Zum Schluss möchten wir uns noch mal bei unseren Mitreferent_innen im Kulturreferat von der Linken Liste, der Liste „Schöner Wohnen in Bochum“ und der Grünen Hochschulgruppe für ein veranstaltungsreiches AStA-Jahr be- danken. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an alle al-Wähler_innen, ohne die wir das letzte Jahr nicht im AStA gewesen wären und mit denen wir auch hoffentlich im neuen Jahr alternative Kunst und Kultur für alle Studis zugänglich machen können!

Listentreffen

Die alternative liste trifft sich momentan dienstags um 18.00 Uhr im AStA-Flur, um danach in eine passende Räumlichkeit zu wechseln.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt!

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